Erfahre mehr über Attila

Attila Albert wurde 1972 als Sohn einer ostdeutschen Berufsschülerin und eines ungarischen Elektrikers geboren. Seine Mutter war erst wenige Tage vor der Geburt volljährig geworden, sein Vater gerade 20 Jahre alt. „Den lebensnahen Pragmatismus und einen robusten Humor habe ich vom ersten Tag an übernommen, und er prägt heute auch meine Arbeit”, sagt er. 

Attila ist in Deutschland und Ungarn aufgewachsen und begann mit 17, als Reporter zu arbeiten. Im Laufe seiner Karriere schrieb er für Zeitungen und Magazine im In- und Ausland und ist bis heute als Autor und Kolumnist tätig. Begleitend studierte er Betriebswirtschaft und Webentwicklung und absolvierte eine Coachingausbildung in den USA. In Seminaren, Vorträgen und persönlichen Coachings im deutschsprachigen Raum begleitet er Menschen, die sich verändern und besser kommunizieren wollen. Seit 2013 lebt er in Zürich.

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Interview mit Attila

„Ich mach da nicht mehr mit”, heißt dein Buch. Wobei machst du denn nicht mehr mit?

Es geht darum, sich nicht mehr ausgerechnet von den Menschen ausnutzen oder verletzen zu lassen, für die man selbst so oft da war: Partner, Verwandte, Freunde, Chefs, Kollegen, Nachbarn. Wir können nicht ohne sie, aber, wie die Erfahrung zeigt, oft auch nicht mit ihnen. 

Sprichst du da aus eigener Erfahrung?

Das Problem taucht in fast jedem Coaching auf, und ich mache das schon neun Jahre. Oft wurde ich deswegen nach einem Buchtipp gefragt. Leider gab es keines, dass ich guten Gewissens empfehlen konnte. Schließlich habe ich es selbst geschrieben.

Was sind denn die häufigsten Probleme?

Ständige Wünsche und Forderungen nach Hilfe. Die Kollegin, die einem immer wieder ihre eigenen Aufgaben zuschiebt. Der Bruder, der immer wieder Geldprobleme hat. Der einsame Elternteil, der seine Kinder als Partnerersatz nutzt. So etwas hört nie von selbst auf.

Wie soll man sich denn davon befreien?

Hilf dir zuerst selbst, nur dann kannst du langfristig auch anderen helfen. Achte auf deine Bedürfnisse. Entscheide erst danach, was du für andere tun willst. Wenn du immer nur helfen sollst, hast du keine Beziehung, sondern ein Pflegeverhältnis.

Und wie macht man das?

Lass dich nicht mehr moralisch erpressen. Mach nichts mehr, nur weil man das angeblich aus Höflichkeit, Respekt oder Tradition macht. All diese Werte sollen beachtet werden, aber nicht ausschließlich zu deinen Lasten. Denke zuerst an dich selbst.

Ist das nicht ziemlich egoistisch?

Es ist nur vernünftig. Wer sich körperlich, seelisch oder finanziell für andere erschöpft, kann ihnen bald auch nicht mehr helfen. Da ist es klüger, zuerst für sich zu sorgen und dann für andere. Wer sich für andere ruiniert, bekommt meist noch nicht einmal ein Dankeschön.

Warum machen manche das überhaupt mit?

Da gibt es ganz verschiedene Motive, meist wurzeln sie in der persönlichen Biografie. Wenn man beispielsweise als Kind gelernt hat, dass man sich Liebe und Anerkennung verdienen muss oder nicht viel wert ist, wenn man nicht hilft. Das wird später ausgenutzt.

Rätst du dazu, den Kontakt abzubrechen?

Meist ist das weder möglich noch gewünscht. Wer will schon – als Beispiel – nie wieder mit seiner Mutter sprechen, auch wenn sie mit ständigen Anrufen nervt? Wer will immer wieder den Partner oder Job wechseln? Das Ziel ist eher, gesunde Grenzen zu setzen.

Du empfiehlst dafür unter anderem, sich mehr Zeit für sich selbst zu nehmen.

Nur, wer ausgeruht ist, kann gute Entscheidungen für sich treffen. Früher hätte man geraten, besser zu planen. Heute ist jeder bereits überoptimiert. Da ist der beste Rat: Häufiger gar nichts tun. Einfach ein bisschen seinen Gedanken nachhängen, Musik hören, ausruhen.

Du bist ja selbst viel beschäftigt. Kommst du denn dazu?

Ich versuche, einen Wochentag – meist Sonntag – komplett arbeitsfrei zu halten. Wenn ich merke, dass ich zu viel vor dem Internet sitze, greife ich gezielt zu einer Zeitung oder einem Buch. Bei zu viel Stress wird der Sport gestrichen und lieber verpasster Schlaf nachgeholt.

Hältst du dich ansonsten an deine Ratschläge?

Ich habe schon mit 19 meinen ersten Job gekündigt, weil mein Chef den vereinbarten Lohn drücken wollte. Später gab es immer wieder Situationen, in denen ich sagen musste: Bis hierher und nicht weiter. Mit zunehmendem Alter fällt das immer leichter.

Wie bist du eigentlich Coach geworden?

Ich habe meine Ausbildung in den USA gemacht. Mir gefiel der Pragmatismus dort. Wenn ich zu einem Coach gehe, will ich keine psychologische Analyse, sondern ein Problem gelöst haben. Es macht mir Freude, anderen zu helfen, ihr Leben zu gestalten.

Angesichts des Themas ist das Buch ziemlich flapsig.

Das ist Absicht, die Zeiten sind ernst genug. Zudem steckt eine erste Lektion darin: Lass dir von den anderen nie mehr die Laune vermiesen, sondern entdecke den Spaß daran, die Grenzen in deinem Leben neu zu ziehen. Es tut gut, frei entscheiden zu können.

Wer sollte dein Buch unbedingt lesen?

Jeder, der das Gefühl hat, dass seine guten Seiten – Offenheit, Hilfsbereitschaft, Fürsorglichkeit, Liebe – ausgerechnet von denen ausgenutzt werden, die davon immer profitiert haben. Darüber hat man sich lange genug geärgert, nun sollte man es ändern.

Drei Wege, von Attila zu hören

Ich mach da nicht mehr mit

Stressige Eltern, egoistische Kollegen, unzuverlässige Partner oder rücksichtslose Kinder können einen in den Wahnsinn treiben. Immer noch ein Problem, das sie dir zuschieben und das du für sie lösen sollst. Wer da nicht lernt, ihnen ihre Grenzen aufzuzeigen, geht unter. Attilas humorvolles, praktisches Ratgeberbuch „Ich mach da nicht mehr mit” hilft dir.

Das ist dein Tag!

Inspirationen, die dir das Leben jeden Tag ein bisschen leichter machen. In diesem werktäglichen Brief von Attila bekommst du jeden Morgen eine humorvolle, ganz praktische Anregung für deinen Alltag. Du kannst ihn innerhalb von 1-2 Minuten beim Frühstück oder auf dem Weg zur Arbeit lesen, um deinen Tag mit einem Lächeln zu beginnen.

Sag “Ja” zu dir selbst!

Selbstbewusst für dich selbst und deine Bedürfnisse einstehen. In diesem wöchentlichen Brief von Attila erhältst du immer Samstagmorgen eine humorvolle, ganz praktische Anregung für ein authentisches, selbstsicheres Leben. Du kannst ihn innerhalb von 2-3 Minuten lesen, um dich inspiriert auf dein Wochenende einzustimmen.