Dein Leseplan für „Ich mach da nicht mehr mit“

Du kannst Attilas Ratgeber „Ich mach da nicht mehr mit“ problemlos einfach von Anfang bis zum Ende durchlesen. Er ist unterhaltsam, und du kannst zugleich hier und da etwas für dich mitnehmen. Ebenso kannst das Buch aber auch als Arbeitsmaterial benutzen, um deine eigenen Beziehungen zu überdenken. Dafür findest du auf dieser Seite einen Leseplan. Er führt dich durch die verschiedenen Kapitel, gibt dir Anregungen und empfiehlt weiterführende Materialien. Komme gerne während des Lesens immer wieder auf diese Seite zurück.

1. Zu wem musst du häufiger Nein sagen?

Einmal kommt der Tag, an dem es genug ist. Wieder mal steckst du in Schwierigkeiten, die dir andere angehängt haben. Kämpfst mit Problemen, die überhaupt nicht deine eigenen sind, seien es Geldsorgen oder Stress. Lass dir das nicht länger bieten: Schau dir an, wem du zukünftig mehr Grenzen setzen willst.

Mach dir keine Illusionen mehr

Du hast wahrscheinlich schon gemerkt, dass man dich damals nach der Kinder- und Schulzeit völlig unvorbereitet ins Leben geschubst hat: Was da auf dem Stundenplan stand, verdient im Rückblick eine glatte Note 6 – ungenügend praxistauglich. Vor allem unsere Mitmenschen sind eine Lektion in Ernüchterung. Pech für alle, die naiv nur an das Gute in ihrem Mitmenschen geglaubt haben. Da kann es nur heißen: Aufgewacht im Märchenland!

Lies die ersten Kapitel des Buches – „Vorrunde“ und „Aufgewacht im Märchenland“ – auf den Seiten 5 bis 21. Sie diskutieren häufige Illusionen in Bezug auf andere.

Was hattest du für Erwartungen an Eltern, Geschwister, Kinder, Partner, Kollegen und Nachbarn? Denke zurück und vergleiche mit der Realität, die du später erlebt hast.

Schau dir an, wer ständig stresst

Anne wird jeden Abend von ihrer Mutter angerufen, die ihr subtil vorwirft, sich nicht genug um sie zu kümmern. Sarinas Kollegin schiebt ihr immer wieder ihre eigenen Aufgaben auf den Schreibtisch. Peter wollte seinen Job längst kündigen, aber familiäre Verpflichtungen halten ihn fest. Markus hat sich lange von seiner Ex-Frau herumkommandieren lassen. Ein bisschen Frust muss jede Beziehung aushalten. Aber schau dir an, wer dich ständig stresst.

Die neun Kapitel ab „Falsch verbunden! Ich bin nicht das Sorgentelefon“ behandeln Fallbeispiele mit ausführlicher Analyse. Du findest sie auf den Seiten 22 bis 128.

Bei welchen Menschen fällt es dir selbst schwer, bei Bedarf Grenzen zu setzen? Meist sind es gerade diejenigen, die ein wichtiger Teil deines Lebens sind.

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2. Bist du bereit für eine Veränderung?

Wer sich abgrenzen will, muss daran glauben, dass er das Recht dazu hat. Setze dich ein wenig damit auseinander, was du eigentlich über dich selbst denkst und wie du andere siehst. Denke aber auch an die praktische Seite. Grenzen muss man sich leisten können, und das erfordert manchmal Vorbereitung.

Glaube an deine eigenen Rechte

Natürlich will jeder nur „Egoist“ nachgerufen bekommen, wenn das Parfüm von Chanel gemeint ist. Gleichzeitig ist es unvermeidlich, dass deine Interessen manchmal mit denen anderer kollidieren. Denke etwa daran, wenn eine Packung Ben & Jerry’s Chocolate Chip Cookie Dough aufgeteilt werden müsste! Glaube daran, dass du für deine eigenen Rechte einstehen darfst. Dann kannst du dich ohne Anstrengung abgrenzen und frei entscheiden.

Lies das Kapitel „Nur wer an sich glaubt, kann Grenzen setzen“ über neun Überzeugungen, die entscheidend sind. Du findest sie auf den Seiten 129 bis 138.

Einfach mal Nein sagen, den anderen nicht immer alles abnehmen, nicht ständig helfen wollen: Welche der im Buch genannten Regeln fällt dir bisher noch schwer?

Stärke deine Unabhängigkeit

Manchmal ist es wie verhext. Da hat man extra viel Geld beim Shoppen ausgegeben, wie es in „The Secret“ doch ausdrücklich empfohlen wurde. Aber das Universum sendet noch immer nicht die Schecks zurück, die notwendig wären, um sich endlich von seinem nervigen Chef verabschieden zu können. Sich von anderen abgrenzen, das sagt sich so leicht. Doch was, wenn man finanziell, emotional oder anderweitig von dem anderen abhängig ist?

Das Kapitel „Grenzen muss man sich leisten können“ behandelt praktischen Voraussetzungen, um Grenzen setzen zu können. Lies es auf den Seiten 139 bis 150.

Angst vor den finanziellen Folgen, vor dem Alleinsein oder peinlicher Kritik: Was hat dich bisher am häufigsten davon abgehalten, anderen Grenzen zu setzen?

Überdenke deine Situation

Manchmal muss man innehalten und sich Fragen stellen, für die im Alltag oft zu wenig Zeit bleibt: Wer und was belastet dich, wo erhälst du neue Kraft und Zuversicht? Attilas kostenloser Fragebogen für die systematische Selbstreflektion unterstützt dich dabei.

3. Warum bist du so, wie du bist?

Du musst nicht nur auf dein Gefühl vertrauen. Mit einer einfachen Methode kannst du selbst sofort einschätzen, wie gut du dich bereits von anderen abgrenzen kannst und was dir hilft, diese Fähigkeit zu verstärken. Finde heraus, wie du dich bisher von anderen abgrenzt und was dich geprägt hat.

Abgrenzen kann man lernen

„Ich bin mit der Gesamtsituation unzufrieden“ ist einer dieser Sprüche, bei denen man sich fragt, warum sich so viele Philosophen scheinbar entschieden haben, nach ihrem Studium in die T-Shirt-Branche zu wechseln. Unzufriedenheit ist der Hauptgrund, warum wir uns abgrenzen wollen: wenn der Chef nervt, der Partner quengelt oder die Kinder uneinsichtig sind. Wie gut kannst du dich schon abgrenzen? Was dir noch fehlt, kannst du lernen!

Lies das Kapitel „Check: Wie gut grenzt du dich schon ab?“ auf den Seiten 151 bis 167. Es beschreibt sieben häufige Strategien mit ihren Vor- und Nachteilen.

Reflektiere dabei, wie du bisher selbst vorgehst. Hälst du es einfach aus und hoffst auf die Einsicht der anderen, streitest du dich oder weichst du in Alltagsfluchten aus?

Schluß mit der Vergangenheit

Wie oft hat man den altklugen Ratschlag gehört, dass man die Vergangenheit ruhen lassen solle. Was aber, wenn sie immer wieder ihr Haupt hebt und partout nicht liegen bleiben will? Von manchen Menschen würde man am liebsten nie wieder etwas hören, manche Erlebnisse komplett vergessen. Und doch tauchen sie unvermeidlich immer wieder auf, sei es in der Realität oder in der Erinnerung. Setze auch der Vergangenheit ihre Grenzen!

Das Kapitel „Lass die Vergangenheit hinter dir“ auf den Seiten 168 bis 176 zeigt dir, wie du dich von Menschen und Ereignissen abgrenzt, die längst Geschichte sind.

Auf wen oder was blickst du in deiner eigenen Lebensgeschichte mit Schmerz, Trauer oder Enttäuschung zurück – und worauf bist du stolz?

Lass dich inspirieren

Selbstbewusst für dich selbst und deine Bedürfnisse einstehen – das ist manchmal gar nicht so leicht. Mit Attilas kostenlosem Brief erhälst du jede Woche humorvolle, ganz praktische Anregungen für ein authentisches, selbstsicheres Leben.

4. Was nimmst du dir vor?

Sich mehr abgrenzen, das sagt sich so leicht. Wer wollte das nicht? Aber so lange nichts umgesetzt ist, waren das alles nur unverbindliche Anregungen. Wenn du deine nächsten Schritte jetzt konkret planst, hast du bereits den Anfang gemacht. Jeder kann zumindest etwas umsetzen. Probiere es aus!

Plane deine nächsten Schritte

Es gibt Momente im Leben, da muss man handeln. Da entscheidet jede Sekunde, da kann es kein „ich muss jetzt noch mal überlegen“ mehr geben. Das ist beispielsweise der Fall, wenn man nach jahrelanger Suche auf Ebay plötzlich einige Ersatzbirnen für die Ikea-Lampe entdeckt, die schon vor Ewigkeiten aus dem Programm ging. Aber auch beim Abgrenzen rächt sich Zögern. Nimm dir deshalb konkrete Ziele vor. So wirst du es schaffen!

Das Buch endet mit dem Kapitel „Wie es jetzt für dich weitergeht“ auf den Seiten 177 bis 188. Darin findest du Anregungen für deine nächsten Schritte.

Was nimmst du dir vor? Am besten, du schreibst dir deine Vorhaben auf. Wenn du später einmal zurückschaust, wirst du feststellen, wie viel du doch geschafft hat.

Diskutiere deine Erfahrungen mit anderen

Du bist eingeladen, deine Erfahrungen in einem geschützten Rahmen mit anderen zu diskutieren. Tritt dafür unserer privaten Facebook-Gruppe bei, die regelmäßig von Attila moderiert wird. Hier kannst du deine Fragen stellen und dich offen austauschen.